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GEA Heat Exchangers / Deutschland

GEA Energietechnik GmbH

Unternehmensprofil

Seit Jahrzehnten realisiert die GEA Energietechnik GmbH weltweit Kühlanlagen - vom Anlagenneubau über Erweiterung und Wartung bis hin zur Optimierung von bestehenden Anlagen; stets nach höchsten Qualitätsmaßstäben und auf Basis neuester Erkenntnisse aus eigenen Forschungs- und Entwicklungsprogrammen. Um Kundenanforderungen flexibel und bedarfsgerecht zu erfüllen, gehören unterschiedliche luftgekühlte Kondensatoren und Kühlturmvarianten zu unserem Lieferprogramm.

GEA Energietechnik GmbH in Herne

Geschichte

1920 Gründung der Gesellschaft für Entstaubungs-Anlagen durch Otto-Happel sen. am 2. Februar in Bochum.

1922 Erfindung des elliptischen GEA-Rippenrohres als erste eigenständige technische Entwicklung von Otto Happel, die zusammen mit einer Reihe weiterer Patente den Grundstein für den wirtschaftlichen Erfolg der GEA legte.

1939 Inbetriebnahme des ersten luftgekühlten Kondensationsanlage (kurz LUKO ) für stationäre Dampfturbinen auf der Zeche in Prosper. Nach dem Krieg Standortwechsel der Anlage nach Gütersloh zu der Firma Wirus. Vorreiter in der Entwicklung von Kondensationsanlagen waren allerdings Kondensatoren für Lokomotiven.

1956 Bau der ersten luftgekühlten Kondensationsanlage (LUKO ) für die öffentliche Energieversorgung in Trasimeno, Italy. Die Leistung der Anlage betrug 2 x 29/36 MW.

1958 Gründung der GEA für luftgekühlte Kondensationsanlagen (LUKO ), spätere Umbenennung in GEA Energietechnik (GET).

1965 Bau des ersten Naturzugkühlturmes als Lizenzvertrag in Niederaussem, mit einer Leistung von 300 MW.

1966 Bau des ersten LUKO´s für die Müllverbrennung mit Standort in Hagen.

1968 Bau des LUKO im Kraftwerk in Utrillas, Spanien mit einer Leistung 160 MW. Ebenso Baubeginn der ersten Anlage in den USA mit einem Leistungsumfang von 20 MW.

1972 Gründung einer gemeinsamen Kühlturmbaufirma der GEA Hamon-Sobelco.

1974 Auflösung der GEA Hamon.

1975 Dr.-Ing. Otto Happel übernimmt von seiner Mutter Elisabeth Happel die Unternehmensleitung der GEA-Gruppe.

ab 1975 Gründung der GEA Kühlturmbau (GKT).

1976 Bau des LUKO für das damals weltgrößte Kohlekraftwerk in den Wyodak; USA mit einer Leistung von 365 MW.

1980 Es erfolgt die Übernahme der Ernst Kirchner Kühlturmbau GmbH durch die GEA Kühlturmbau (GKT).

1981 Die Kühlturmbauaktivitäten der Firma Gottfried Bischof in Essen werden von der GKT übernommen. Im gleichen Jahr erfolgt auch die Auftragserteilung für sechs zeichnungsgleichen Naturzugkühltürmen im 6 x 600 MW Kraftwerk der Firma ESCOM in Tutuka, Südafrika.

1982 - 1991 Auftrag über den weltweit größten LUKO für das ca. 4000 MW-Kraftwerk in Matimba, Südafrika – mit 360 Mio DM gleichzeitig der bis heute größter Einzelauftrag in der Geschichte der GEA.

1982 Auftragserteilung eines Naturzugkühlturm für die Bayerwerke, ISAR II. Die Leistung des Kraftwerkes beträgt 1350 MW und es verfügt über einen Wasserdurchsatz von 216.000 m³/h.

1986 Die Auftragserteilung für den Bau von vier zeichnungsgleichen Naturzugkühltürme für Neyveli Lignite Corparation, Indien. Die Leistung betrug 4 x 210 MW .

1988 Bau des ersten Hybridkühlturms für die Stadtwerke in Frankfurt.

1992 Auftragserteilung durch die Firma VEAG für 2 Naturzugkühltürme mit Reingaseinleitung für das 2 x 800 MW Braunkohlekraftwerk Schwarzepumpe.

1993 Einführung des Ein-Rohr-Systems Flair. Eine der ersten Anlage, die mit diesem Rohrsystem gebaut wurde, ist der LUKO in der Müllverbrennungsanlage Alkmaar mit einer Turbinenleistung von 56 MW.

1994 Auftragserteilung eines Umbaues von einem Nasszellenkühlturm in einen Hybridkühlturm für das 2 x 349 KW Powergen Kraftwerk der Firma Siemens in Killingholme, England.

1999 Einführung des Alex-Rohr-Systems und Erweiterung LUKO der Anlage Horn mit dem neuen Rohr-System. Ebenso wurde in Bochum eine neue Fertigungsstrasse neu gebaut.

2001 Verstärkung der internationalen Ausrichtung, Aufträge in Israel und Taiwan.

2002 Erster Großauftrag in China mit dem ALEX-Rohr-System (Datong 2, 2 x 600 MW).

2002 Übernahme der Kühlturmaktivitäten der GKT in die GEA Energietechnik GmbH .

2003 2 Turn-Key Aufträge in Italien mit dem ALEX-Rohr-System.

2003 1 Turn-Key Auftrag in Spanien mit 8m Durchmesser der Abdampfleitung (1 x 800 MW).

2004 Erhalt weiterer Großaufträge in China mit dem ALEX-Rohr-System
Aufbau einer eigenen Fertigung in China.

2004 Auftragserteilung für den Bau von 2 Naturzugkühltürmen für das RWE Kraftwerk in Neurath, Leistung 2 x 1100 MW.

2005 Im September Produktionsstart der ALEX-Fertigung in China nach nur einem Jahr Planungs- und Bauzeit

2005 Erhalt jeweils eines Großauftrages zur schlüsselfertigen Errichtung eines Luftgekühlten Kondensators (LUKO) in Australien und Argentinien.

2008 In China wird das 15.000. Bündel produziert.

2008 Einweihung des neuen Verwaltungsgebäudes an der Dorstener Straße in Herne.

Qualitätsmanagement

Umfassendes Qualitätsmanagement in allen Phasen der Projektrealisierung verstehen wir als Voraussetzung für einen nachhaltigen Projekterfolg.Daher werden alle Hauptprozesse regelmäßig von unabhängiger Stelle (TÜV NORD) bewertet, bei Bedarf den Erfordernissen angepasst und durch aktuelle Zertifikate nachgewiesen.

Die Qualitätspolitik der GEA Energietechnik GmbH

Die Optimierung der Zufriedenheit unserer Kunden gehört zu unseren obersten Unternehmensgrundsätzen.
Neben einem hohen Maß für die Qualität unserer Produkte und Leistungen tragen wir dazu bei, dass unsere natürlichen Ressourcen so wenig wie möglich belastet werden.
Durch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess soll über das Engagement aller Mitarbeiter die Qualität unserer Produkte und Leistungen permanent gesteigert werden.

Alle Mitarbeiter sind daher dafür verantwortlich, dass

alle Forderungen des Qualitätsmanagementsystems eingehalten werden, um mit deren Hilfe sicherzustellen, dass alle Kunden dauerhaft hochwertige Produkte und Leistungen termingerecht erhalten.

  • die Erwartungen interner und externer Kunden verstanden und erfüllt werden

    kontinuierliche Verbesserung aller Prozesse angestrebt wird die gesetzlichen Forderungen eingehalten werden vereinbarte Ziele erreicht werden, um den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens langfristig sicherzustellen.

    Die Vorgesetzten nehmen dabei eine entscheidende Vorbildfunktion und die Linienverantwortung wahr.
    Die Qualitätspolitik der GEA Energietechnik GmbH wird an alle beteiligten Mitarbeiter herangetragen, regelmäßig diskutiert und in ihrer fortdauernden Angemessenheit bewertet.

Qualifikationsnachweise

  • Zertifizierung des QM-Systems nach DIN EN ISO 9001:2008 (TÜV NORD)
  • Zertifizierung nach Druckbehälterrichtlinie AD2000 HP0 (TÜV NORD)
  • Zertifizierung des schweißtechnischen Produktionsbetriebes nach DIN EN ISO 3834-2 (TÜV NORD)
  • Exportqualifizierung für das A-Rohr nach Russland „GOST/R“
  • Qualifizierung der Schweißverfahren nach DIN EN 18800/T7 (TÜV NORD)
  • Qualifizierung nach WHG §19